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3. Schritt: Markenspezifik überprüfen

Marken resultieren aus einem laufenden wechselseitigen Beobachtungs- und Zuschreibungsprozess zwischen einer Organisation und ihren Anspruchsgruppen, wobei das Markenzeichen den Zuschreibungspunkt der gegenseitigen Inbezugnahme darstellt [siehe Markenverständnis]. Dieser Co-Konstruktionsprozess muss stets am Laufen gehalten werden, um das Überleben der Marke sicher zu stellen.

Die Gefahr ist allerdings groß, dass sich der wechselseitige Beobachtungs- und Zuschreibungsprozess in eine ungewollte Richtung entwickelt oder ins Stocken gerät. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Kluft zwischen Marken-Selbstbild (Repräsentation der Markenspezifik aus Sicht der Organisation) und Marken-Fremdbild (Repräsentation der Markenspezifik aus Sicht der Anspruchsgruppen) zu groß wird bzw. Entscheidungen seitens der Organisation getroffen werden, deren Auswirkungen nicht mit dem Marken-Fremdbild kompatibel sind oder dazu führen, dass sich das Marken-Fremdbild zu sehr an das anderer Marken angleicht.

Durch den Einsatz empirischer Methoden der Sozialforschung deckt das ZSM Interpretations- und Wahrnehmungsdefizite auf Seiten der Anspruchsgruppen auf und lokalisiert die dafür verantwortlichen organisationsinternen Lücken. Darüber hinaus liefern wir wichtige Anhaltspunkte für zukünftig anstehende strategische und operative Markenentscheidungen, um die Verankerung der Markenspezifik im öffentlichen und individuellen Bewusstsein weiter voran zu treiben und Ihrer Marke damit zur maximalen Unterscheidbarkeit zu verhelfen.
 

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Im Fokus unserer Beratung:

  • Bestimmung der Wahrnehmung der Markenspezifik bei den Anspruchsgruppen Ihrer Marke (Fremdbild-/ Imageanalyse)
  • Aufdecken und Schließen der verantwortlichen organisations-internen Lücken bei Interpretations- und Wahrnehmungsdefiziten Ihrer Marke